
Architektur
Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapie-zentrum (HIT) ist eines der größten Forschungsprojekte, die jemals in Deutschland umgesetzt wurden. Die Gesamtkosten von 119 Millionen Euro wurden je zur Hälfte vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Bund aufgebracht.
HIT erstreckt sich über eine Fläche von
5.027 m², was nahezu der Größe eines Fußballfeldes entspricht. Es hat drei Stockwerke, zwei davon unterirdisch, und besteht aus drei Bereichen. In einem langen Glasbau sind die Diensträume der ca. 70 Ärzte, Medizinisch-technischen Radiologieassistenten und Pflegekräfte sowie der Physiker, Ingenieure und Techniker untergebracht. Direkt angeschlossen befindet sich der unterirdische Bestrahlungsbereich von HIT, der unter einem Grashügel versteckt liegt. Darin befinden sich Ionenquelle, Linear-beschleuniger und Teilchenbeschleuniger (Synchrotron), in denen der Ionenstrahl erzeugt wird.
Der höchste Raum des Bestrahlungsbereiches - der Kupferblock - erstreckt sich über alle drei Stockwerke und ist mit einem markanten Kupferdach bedeckt. Er beherbergt die 670 Tonnen schwere und im Durchmesser 13 m große Schwerionen-Gantry, die weltweit erste drehbare Bestrahlungs-quelle für Ionen. Angrenzend befinden sich die drei Bestrahlungsräume. Sie sind mit bis zu 2,50 m dicken Wänden und Decken aus Stahlbeton umgeben und schützen die Außenwelt vor den energiereichen Strahlen. [Nähere Informationen zur Architektur finden Sie hier].
