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Neurochirurgie

Neurochirurgische Klinik

Abbildung 2: Funktionelle Eingriffe bei Schmerzsyndromen oder Bewegungsstörungen (z.B. M. Parkinson) werden mittels Stimulationselektroden am wachen Patienten durchgeführt.

In der modernst ausgestatteten Klinik werden alle mikroneurochirurgischen Operationsverfahren bei Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems durchgeführt.

In 4 Operationssälen werden jährlich ca. 2500 Operationen durchgeführt. Die durchschnittliche Liegezeit beträgt 7,9 Tage. Ca. 2600 vollstationäre Patienten werden jährlich behandelt. Zusätzlich 7000 ambulante Patienten im Jahr

Es besteht eine enge Kooperation zu den anderen Disziplinen, speziell des Kopfklinikums, aber auch zum Gesamtklinikum. Gemeinsame Konferenzen mit den Kliniken für Neurologie (Neuroonkologie), Neuroradiologie (Aneurysmen und Angiome, Neuroonkologie, Spinale Chirurgie), Strahlentherapie (Neuroonkologie, zerebrovaskuläre Erkrankungen) der Inneren Medizin (Hypophysensprechstunde) Anästhesiologie (Schmerzsprechstunde) und Pädiatrie (Neuroonkologie, Epilepsiechirurgie) werden regelmäßig abgehalten um eine optimale prä- und postoperative Patientenbetreuung zu gewährleisten.

Zu den operativen Leistungen gehört die Behandlung von Hirntumoren, Schädelbasistumoren, Hirnstamm- und Rückenmarkstumoren im Kindes- und Erwachsenenalter, Hirngefäßerkrankungen; funktionell-neurochirurgische Verfahren bei Schmerzen und Bewegungsstörungen und die Behandlung von Schädel-Hirn-Verletzungen und deren Folgeerkrankungen.

Moderne Operationsverfahren für die Versorgung von degenerativen und traumatischen Schäden der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule werden von einem erfahrenen Team, evtl. unter zu Hilfenahme von Instrumentierungen, eingesetzt.

Große Erfahrung besteht in der Behandlung von Missbildungen des Gehirns und des Rückenmarks (Hydrozephalus, Chiari-Malformation, Syringomyelie) und der rekonstruktiven Versorgung von Verletzungen peripherer Nerven. Für die Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen (z.B. Trigeminusneuralgie, Tumorschmerzen, chronischer Wirbelsäulenschmerzen) und Bewegungsstörungen (Spastik, M. Parkinson, Dystonie, Tremor) steht ebenfalls eine Vielzahl von Behandlungsverfahren zur Verfügung, die eine individuelle Betreuung ermöglichen.

Zur Unterstützung schwieriger Operationen in funktionell bedeutenden Regionen des Nervensystems werden modernste Verfahren wie computergestützte Neuronavigation, intraoperatives MRT, intraoperativer Ultraschall, Doppler, elektrophysiologisches Monitoring und funktionelle Kernspintomographie genutzt. Zur Routine gehören ferner endoskopische Operationsverfahren bei Hydrozephalus, Arachnoidalzysten und zystischen Hirntumoren.

Die Klinik ist mit den Nachbardisziplinen und umliegenden Krankenhäusern telemedizinisch vernetzt.


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