Die Projektpartner haben neue zukunftsweisende Methoden entwickelt, die Schlüsseltechnologien für das HIT und künftige Vorhaben darstellen. Diese Vorarbeiten sowie die Expertise der beteiligten Institute auf verschiedenen Gebieten der Teilchentherapie waren ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Realisierung des HIT und die Einbeziehung industrieller Partner.
Die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg ist mit dem Forschungsschwerpunkt Onkologie und der Radiologischen Universitätsklinik ein wichtiger Pilotprojektpartner. Die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie des Universitätsklinikums Heidelberg ist mit etwa 3.500 neuen Patienten pro Jahr eine der größten Strahlenkliniken Deutschlands. Neben der Patientenversorgung verfolgt sie ein breit angelegtes Forschungsprogramm auf dem Gebiet der Radioonkologie. Unter ihrer Leitung wurden die klinischen Studien des Pilotprojektes zur Therapie mit Ionenstrahlen durchgeführt. In die Studien wurden Patienten der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie aufgenommen.
|
|
Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg mit dem Schwerpunkt Radiologische Diagnostik und Therapie ist der Ort international richtungweisener Forschungen und Entwicklungen auf dem Gebiet modener Techniken der Strahlentherapie. Zusammen mit der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie werden in der Klinischen Kooperationseinheit Strahlentherapie und der Klinischen Forschergruppe Medizinische Physik neue Behandlungsverfahren entwickelt und klinisch erprobt.
|
|
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt gehört zu den international führenden Zentren für Schwerionenforschung. Darüber hinaus existiert eine große Expertise auf den Gebieten Beschleunigertechnik und Entwicklung hochpräziser Bestrahlungsverfahren. An der Beschleunigeranlage der GSI forschen mehr als 1.000 Wissenschaftler aus über 30 Ländern. Bereits seit ihrer Gründung betreibt die GSI auch strahlenbiologische Forschung, insbesondere zur radiobiologischen Wirkung von Ionen. Mit dem Schwerionensynchrotron SIS verfügte die GSI von 1997 bis 2008 über die einzige Beschleunigeranlage in Europa, an der Patienten mit tiefliegenden Tumoren mit Ionen bestrahlt werden konnten.
|
|
Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FDR) betreibt Grundlagen- und angewandte Forschung auf den Gebieten Materialforschung, Biomedizin-Chemie, Umwelt, Kern-, Hadronen-und Strahlungsphysik. Im Hinblick auf die Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) im biomedizinischen Bereich besitzt das Institut eine große Expertise, die auch im HIT genutzt wird: Das FDR entwickelte ein bildgebendes Verfahren, mit dem der Ionenstrahl auf dem Weg durch den Körpr sichtbar gemacht werden kann. |
|