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Rechtsmedizin u. Verkehrsmedizin

Prof. Dr. R. Mattern

Kommissarischer Leiter:        

Prof. Dr. R. Mattern
Voßstr. 2
69115 Heidelberg
Tel: 06221 - 56 8949
Fax: 06221 - 56 5252


Am Institut sind in interdisziplinärer Kooperation rd. 50 Mitarbeiter, darunter etwa 15 Wissenschaftler aus Medizin, Chemie, Pharmazie, Psychologie, Biologie, Physik, Ingenieurwissenschaften und Medizininformatik tätig. Arbeitsziele sind wissenschaftliche Erkenntnisse für Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Es werden Verfahren entwickelt und validiert, die zur Gewährleistung von Rechtssicherheit und Verkehrssicherheit beitragen können und die Optimierung von Systemen des Verletzungsschutzes fördern. Die in Forschung und Praxis gesammelten Erfahrungen stehen zur Aus- und Weiterbildung von Ärzten, Juristen, Rettungssanitätern und Polizeibeamten zur Verfügung.

 

 

Hauptarbeitsgebiete

  • Aufklärung unklarer und nichtnatürlicher Todesfälle (Unfälle, vorsätzliche oder fahrlässige Tötungen, Suizide, akzidentelle Vergiftungen, insbesondere auch plötzlicher, unerwartet eintretender Tod)) durch Obduktion, histologische, immunhistochemische und toxikologische Analysen sowie traumatomechanische Rekonstruktionen.
  • Toxikologische Analysen bei Vergiftungsverdacht von Patienten und bei unklaren Todesfällen, bei verkehrsauffälligen Kraftfahrern und zur Klärung von Beeinträchtigungen der Schuldfähigkeit bei rechtswidrigen Handlungen (unter Einfluß von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen). Durchführung von Ringversuchen zur externen Qualitätssicherung forensisch-toxikologischer Analysen.
  • Verkehrsmedizinische Untersuchungen zur Beurteilung der Kraftfahreignung mehrfach verkehrsauffälliger Kraftfahrer oder bei Verdacht verkehrsrelevanter Beeinträchtigungen durch Krankheit, notwendige Medikation oder Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den jeweiligen klinischen Fachgebieten.
  • Serologische und DNA- Untersuchungen zur Klärung strittiger Abstammungsverhältnisse und zur Individualisierung von kleinsten Blut-, Sekret-, Haut-, Haar- oder Gewebsspuren in Kriminalfällen und Rechtsstreitigkeiten.
  • Traumatomechanische Analysen zur Unfallrekonstruktion zur Beurteilung des Verletzungspotentials mechanischer Belastungen.

 

 


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