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Urologie

Die Urologische Universitätsklinik begrüßt Sie in unserem Internetportal
Prof. Dr. med. M. Hohenfellner
Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. M. Hohenfellner

Die Heidelberger Universität
 

Die Ruprecht-Karls-Universität ist die älteste Universität Deutschlands. Sie war nach Prag und Wien die dritte Gründung auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Kurfürst Ruprecht I. eröffnete sie mit Genehmigung durch Papst Urban IV am 18. Oktober 1386 mit einem Gottesdienst in der Heidelberger Heiliggeistkirche. Damals schon bestand die Ruprecht-Karls-Universität aus den Fakultäten für Theologie, Jura, Medizin und Philosophie. Über die Jahrhunderte wurde sie zu einem der wichtigsten akademischen Zentren Europas. Acht ihrer Professoren wurden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, drei davon für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Medizin.

 

Entsprechend haben sich die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum Heidelberg zu einer der bedeutensten klinischen Institutionen mit internationaler Anerkennung entwickelt. Sie wird im Europaweiten Vergleich kontinuierlich auf einem der fünf ersten Plätze in Bezug auf Krankenversorgung, wissenschaftliche Qualität und studentische Lehre geführt. mehr...

 


Urologie Heidelberg e.V.

Patienten beraten Patienten

Eine individuelle und gute ärztliche Beratung ist für jeden Patienten die wichtigste Grundlage für die Planung von Diagnostik und Therapie. Auf Wunsch der Patienten, der Ärzte, aber auch des Gesetzgebers wird die entsprechende Aufklärung beispielsweise über detaillierte Behandlungsschritte und -alternativen heutzutage wesentlich umfassender und genauer gestaltet als noch vor einigen Jahren. Als Ergebnis sind Patienten aktiv in viele Entscheidungen ihre Krankheit betreffend eingebunden. Diese Eigenverantwortung kann bei manchen Patienten auch zu einer bedeutenden emotionalen Belastung führen.mehr...

 


Urologische Universitätsklinik Heidelberg

Die „Zweite Meinung“

Neben Diagnostik und Behandlung stellt die Beratung eine der wichtigen Aufgaben der großen Universitätskliniken in Deutschland dar. Insbesondere Patienten mit einem bösartigen Tumor oder vor einer geplanten Operation holen an einem entsprechenden Kompetenzzentrum eine sogenannte „Zweite Meinung“ ein. Im Rahmen einer persönlichen Vorstellung werden hierbei bereits erhobene Befunde nochmals bewertet und gegebenfalls ergänzt. Ihre Bedeutung wird den Betroffenen – und falls gewünscht ihren Angehörigen – ausführlich, genau und ohne Zeitdruck erläutert. Ebenso werden auch die sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten besprochen und erklärt. Da die Entscheidung zu einer bestimmten Therapie häufig lebenslange Konsequenzen mit sich bringt, ist das Einholen einer „Zweiten Meinung“ in solchen Fällen häufig eine wichtige Bestärkung der persönlichen Sicherheit. mehr...

 


Keine Zuzahlung

Abrechnung kostenintensiver Behandlungsverfahren über 
Krankenkassen

Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ist nicht nur am medizinischen Spektrum gemessen eine der leistungsfähigsten Abteilungen ihrer Art in Deutschland. Gleichzeitig profitiert sie von einer außerordentlich positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Grundlage ist u.a. die hohe medizinische Qualität und der verantwortungsvolle Umgang mit Investitionsmitteln. So wurde es möglich, als eine der ersten Kliniken neue Behandlungsverfahren zu etablieren, wie z.B. die Holmium-Laser-gestützte Steinzertrümmerung, die Greenlight-Laser-Ablation der Prostata und minimal-invasive Operationstechniken der Prostata, der Blase und der Niere (sog. "DaVinci- Laparoskopie", HIFU-Behandlung beim Prostatakarzinom). Das damit verbundene hohe Patientenaufkommen steht einerseits für die entsprechende Erfahrung der behandelnden Ärzte. Andererseits ermöglicht es unserer Klinik, alle diese Behandlungsverfahren auch für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen ohne jede Zuzahlung durch die Patienten durchzuführen – alle entstehenden Kosten sind durch die Leistungen sowohl der gesetzlichen als auch der privaten Krankenkassen gedeckt.

 


Supportive Therapie

Supportive Therapie

Datenbank informiert über Ernährungsergänzung

 

Auf der Internetseite eines der größten Krebsinstitute der Welt, dem Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, findet man umfangreiche Informationen zur Ernährungsergänzung bei Krebserkrankungen. So kann man beispielsweise die Wirkung von Lykopenen, grünem Tee, Spurenelementen (z.B Selen), Vitaminen (z.B. Vit. E) und vielen anderen Substanzen nachschlagen.

 

Aufrufen kann man die Seite unter: http://www.mskcc.org/mskcc/html/11570.cfm


 

Molekulare Uroonkologie

Krebs vorbeugen und behandeln

Auf Initiative der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg schreibt die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg eine W3-Professur für Molekukare Uroonkologie aus. Die Ausschreibung der Professur erfolgt in enger Abstimmung mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT Heidelberg), der Klinik für Radioonkologie, dem Pathologischen Institut und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Die Professur soll der Erweiterung des klinischen und wissenschaftlichen Spektrums im Bereich urologische Malignome dienen. Der klinische Schwerpunkt soll insbesondere Prävention, Früherkennung, Risk-to-Progress Assessment und die Entwicklung individualisierter therapeutischer Strategien beinhalten. Zum Ausschreibungstext...

 

 

Universitätsklinikum Heidelberg

Zentrum für Nierentumore

Früher wurden bösartige Nierentumore in der Regel erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Die typischen Beschwerden der Patienten waren Schmerzen und Schwellung im Bereich der Flanke und Blut im Urin. Heute werden die meisten Tumore der Niere glücklicherweise zufällig durch eine Ultraschalluntersuchung entdeckt, die zum Beispiel während einer Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird. Damit ist häufig nicht nur eine Heilung möglich, oft kann sogar die betroffene Niere erhalten werden, indem nur der Tumor entfernt wird.  mehr...

 

Eine kompetente Anlaufstelle

Prostatazentrum
Erkrankungen der Prostata sind einer der häufigsten Gründe für den Arztbesuch eines Mannes. Dies schließt insbesondere auch die Vorsorgeuntersuchung ein.

Um eine kompetente Anlaufstelle, sowohl für Patienten, Angehörige und Ärzte zu schaffen, ist das Prostatazentrum an der Universität Heidelberg gegründet worden. In Zeiten immer größer werdender Informationsmengen, die dem Patienten aus Presse und Internet z.T. auch ungefiltert und unkommentiert zur Verfügung stehen, ist hier nach amerikanischem Vorbild des sog. "Comprehensive Cancer Center" ein Kompetenz- und Vertrauenszentrum zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie des Prostatakrebs eingerichtet worden, in dem fachübergreifende Beratung, Hilfe und Therapie angeboten werden.  
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Prostatakrebs

Active Surveillance – Active Protection
Durch zunehmend verfeinerte Untersuchungsmethoden wird bei immer mehr Männern ein Prostatakrebs diagnostiziert. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit, ob tatsächlich alle diese Tumore, von denen die meisten keinerlei Beschwerden verursachen einer invasiven Therapie wie u.a. Operation, externe Bestrahlung, Brachytherapie oder HIFU bedürfen.


Alternativ können bestimmte Patienten mit einem gesicherten Prostatakarzinom engmaschig überwacht werden (Active Surveillance) um erst bei einem erkennbaren Fortschreiten des Tumors (Progression) invasiv behandelt zu werden. Active Surveillance bedeutet wahrscheinlich für viele Männer nicht nur den Aufschub einer invasiven Behandlung, sondern macht diese gänzlich überflüssig.
Das Prostatazentrum an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg führt daher eine Spezialsprechstunde durch, die im Rahmen der Active Surveillance gezielt mit modernsten Methoden untersucht und entsprechend berät. Zusätzlich werden hierbei auch die Möglichkeiten der Progressionshemmung durch Lebensführung, Ernährung und ggf. unterstützende medikamentöse Maßnahmen erläutert (Active Protection).  
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Diagnostik

Ultraschall der Prostata
Dank einer großzügigen Spende der Dietmar Hopp Stiftung verfügt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg seit Mai 2008 über ein neues Hightech – Ultraschallgerät der Firma Siemens, das Sonoline S2000. Dieses Gerät wird weltweit erstmals in Heidelberg urologisch eingesetzt und ermöglicht bildgebende Diagnostik auf höchstem Niveau.  mehr...

 

 


Punktgenaue Prostatadiagnostik

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Der Verdacht auf Prostatakrebs ergibt sich meist durch einen erhöhten PSA-Wert, einen auffälligen Ultraschallbefund und/oder eine Verhärtung beim Abtasten. Gewissheit ist aber erst durch eine Gewebeprobe (Prostatabiopsie) zu erreichen. Die Gewebeprobe bestätigt hierbei nicht nur die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs. Sie ist auch Grundlage für die weitere Planung der Behandlung, die z.B. aus aktiver Überwachung (Active Surveillance), externer Bestrahlung, Brachytherapie, HIFU oder einer Operation bestehen kann. Entscheidend ist, dass durch die Prostatastanzbiopsie eine optimale Information über den Zustand der Prostata gewonnen wird. Als eine der ersten Kliniken weltweit führt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ultrapräzise, sogenannte MRT-navigierte stereotaktische Prostatabiopsien durch. Zur Risikominimierung (postoperatives Fieber, Nachblutung) und für verbesserte Behandlungsbedingungen im Falle eines Tumornachweises werden diese Biopsien nicht wie meist üblich durch den Enddarm, sondern in einem kurzen Schlaf durch die Haut des Damms (perineal) entnommen. mehr...

 


Chirurgie der neuen Generation

Da Vinci Operationstechnik

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat die DaVinci Operationstechnik bereits im Jahr 2004 erfolgreich eingeführt und verfügt damit auf diesem Gebiet über die längste Erfahrung in Deutschland. Seither ist die radikale Entfernung der Prostata mittels DaVinci als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert. Weitere Krankheitsbilder, die mittlerweile an unserer Klinik minimal-invasiv mit dem Da Vinci System behandelt werden, sind bösartige Blasen- und Nierentumore, die Blasensenkung der Frau sowie die Nierenbeckenabgangsenge. Entsprechend ihrem medizinischen Versorgungsauftrag sind an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auch bei Anwendung des Da Vinci Systems alle Behandlungskosten sowohl durch die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen vollständig gedeckt; eine weitere Zuzahlung durch die Patienten selbst ist damit nicht notwendig.  mehr...

 


Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden. mehr...

 


Prostatakrebs

Erhalt des inneren Schließmuskels bei radikaler Prostatektomie

Die radikale Prostatektomie (totale Prostataentfernung) ist eine der wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten des lokal begrenzten Prostatakarzinoms. An entsprechenden Zentren ist diese Operation weitgehend standardisiert und wird mit niedrigen Komplikationsraten und guten Erfolgen durchgeführt. Immer noch in der wissenschaftlichen Diskussion ist das Thema Frühkontinenz (zeitlicher Abstand zur Operation) und die bleibende Harninkontinenz bei Risikopatienten, z.B. mit schwerem Diabetes mellitus. mehr...

 


Neue Therapie für das Prostatakarzinom - Mit Ultraschall gegen Prostatakrebs – Skalpell aus Schall

HIFU

Die urologische Universitätsklinik Heidelberg erweitert ihr Spektrum ab Januar 2008 zur Behandlung von Prostatakrebs um ein weiteres schonendes Verfahren, dem hochintensiv fokussierten Ultraschall (HIFU). Bei dem Verfahren handelt es sich um eine computergestützte, roboterkontrollierte Verbrennung von Prostatagewebe durch hochenergetische Ultraschallwellen, die mittels akustischer Linsen gebündelt und zielgerichtet auf den Tumor appliziert werden. mehr...

 


Brachytherapie/Seed-Implantation der Prostata bei Prostatakarzinom

Universitätsklinik Heidelberg
Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung. Da nicht alle Patienten für eine Operation oder eine externe Strahlentherapie in Frage kommen, stellt die Brachytherapie/Seed-Implantation ein alternatives Behandlungsverfahren des Prostatakarzinoms mit einer kurativen (heilenden) Intention dar. mehr...


 

 

Prostatakrebs

Berechnungen zum Krankheitsverlauf (Nomogramme)


Die sorgfältige Nachverfolgung von Patienten mit Prostatakrebs über viele Jahre erlaubt mittlerweile sehr genaue Voraussagen zu der Aggressivität  der Erkrankung und der Wahrscheinlichkeit einer Heilung bei unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Über eine der größten Datenbanken zu diesem Thema verfügt das Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York. Hier sind die Krankheitsverläufe von vielen tausend Patienten erfasst, systematisch ausgewertet und in Form von so genannten Nomogrammen der Öffentlichkeit auf eigene Verantwortung zugänglich gemacht worden. Dies bedeutet, dass hier Patienten ihre individuellen Daten zum Prostatakrebs in eine Vorlage eingeben können. Anschließend wird unter Angabe der Wahrscheinlichkeit der weitere Verlauf berechnet. Auch wenn diese Programme eine kompetente ärztliche Beratung auf keinen Fall ersetzen können, so können sie doch eine wertvolle Zusatzinformation darstellen.

 


 

Prostatavorsorge

Der PSA Test: aktuelle Erkenntnisse

Mit über 58000 Neuerkrankungen pro Jahr ist der Prostatakrebs der häufigste bösartige Tumor beim Mann in Deutschland. Jedes Jahr sterben in Deutschland über 15000 Patienten an diesem Tumor. Seit der Einführung des PSA Tests (Prostata spezifisches Antigen) hat sich die Diagnostik des Prostatakarzinoms grundlegend geändert. Im Rahmen der Vorsorge werden heute sehr viel mehr Prostatakarzinome in einem frühen und nicht metastasierten Stadien gefunden. Da das Prostatakarzinom oft ein sehr langsam wachsender Tumor ist, war lange umstritten, ob die Bestimmung des PSA Werts und die ggf. weiterführende Diagnostik wirklich zu einer Senkung der Sterblichkeit am Prostatakrebs führt. mehr...

 

 

Blasenkrebs

Bösartige Tumore der ableitenden Harnwege

Die ableitenden Harnwege transportieren und speichern den Urin auf seinem Weg von den Nieren bis zur Ausscheidung aus dem Körper. Sie reichen von den Nierenbecken über die Harnleiter (Ureter) und die Harnblase bis zur Harnröhre (Urethra) und sind mit einer einheitlichen zellulären Deckschicht, dem Urothel, ausgekleidet. Diesen Abschnitten des Urogenitaltraktes ist neben der einheitlichen Oberflächenstruktur auch der Kontakt zum Harn gemeinsam, über den viele Giftstoffe in hoher Konzentration aus dem Organismus ausgeschieden werden. Für diese Aufgabe sind die Deckzellen zwar ausgelegt, jedoch können zu hohe Konzentrationen von giftigen Substanzen zur Entartung des Urothels und damit zur Entstehung von bösartigen Tumoren der ableitenden Harnwege führen. Da die Harnwege nur schwer für unsere Beobachtung zugänglich sind, ist es besonders wichtig mögliche Warnsignale sofort zu erkennen. Nur wenn der Krebs an diesen Stellen frühzeitig erkannt wird lässt er sich kontrollieren und heilen. mehr...

 


Photodynamische Diagnostik

Photodynamische Diagnostik nicht-muskelinvasiver Harnblasentumoren –
das Unsichtbare sichtbar machen

 

In Deutschlang erkranken jedes Jahr ca. 16.000 Patienten neu an einer bösartigen Erkrankung der Harnblase. Diese Tumoren sind in den meisten Fällen auf die innere Auskleidung der Harnblase beschränkt und wachsen somit nicht muskelinvasiv. Obwohl diese Tumoren in der Regel durch endoskopische Methoden beherrscht werden können, bilden sich im weiteren Verlauf leider bei sehr vielen Patienten neue Tumoren. Durch die lokale Verabreichung von wachstumshemmenden Stoffen wie Chemotherapeutika oder Immunmodulatoren kann die Rezidivrate zwar gesenkt werden, aber die gründliche Entfernung der Tumoren im Rahmen der TUR-B (transurethrale Elektroresektion der Blase) darf nicht unterschätzt werden. mehr...

 


Blasenkrebs

Da-Vinci-assistierte radikale Zystektomie (minimal-invasive Behandlung des Blasenkrebses)

Bösartige Blasentumore, die tief in das Gewebe vordringen oder bei oberflächlicher Ausdehnung an mehreren Stellen in der Blase wuchern, können häufig nur durch eine operative Entfernung der Blase (radikale Zystektomie) und eventuell befallener Lymphknoten lebensrettend behandelt werden. An der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg werden diese Operationen entsprechend dem Befund und der allgemeinen Situation des Patienten entweder in der klassisch offenen Technik oder minimal-invasiv unter Verwendung des DaVinci® -Systems genau und schonend durchgeführt. Idealerweise wird gleichzeitig ein kontinenter Ersatz der Harnblase durchgeführt. Die besondere Erfahrung der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auf diesem Gebiet wird durch die ausführliche Beratung in den Zweitmeinungsgesprächen und den hohen Operationszahlen pro Jahr dokumentiert. mehr...

 


Harnableitung - Blasenersatz – Neoblase

Harnableitung

Ersatz der Harnblase bei bösartigen Tumoren und anderen schweren Erkrankungen

 

Nach Operationen zur Entfernung der Harnblase - beispielsweise bei bösartigen Tumoren oder schweren anderen Erkrankungen der Blase, die nicht mehr ausheilen können – stehen an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung die Blase zu ersetzen. Die Ziele eines solchen Blasenersatzes sind der Erhalt der Nierenfunktion sowie ein optimales funktionelles und kosmetisches Ergebnis. Idealerweise wird die neue Harnblase, sowohl bei Mann als auch Frau wieder an die Harnröhre angeschlossen (sog. Neoblase bzw. orthotoper Blasenersatz). Sollte bereits auch die Schließmuskelregion von Tumor befallen sein oder andere Gründe vorliegen, die einen Anschluß der Ersatzblase an die Harnröhre nicht erlauben, können alternative Techniken dennoch häufig einen äußeren Urinbeutel (Stoma) vermeiden. mehr…

 


Blasenschwäche/Harninkontinenz

Harninkontinenz

Harninkontinenz, im Volksmund besser bekannt als Blasenschwäche, ist das Unvermögen willkürlich, zur passenden Zeit und an einem geeigneten Ort, die Blase zu entleeren. Der unwillkürliche Urinverlust kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein; von einigen Tropfen Harnverlust bis zu permanentem Harnverlust, ohne die Möglichkeit auch nur geringe Mengen Harn halten zu können. Betroffene sind durch den unwillkürlichen Harnabgang im Alltag oft stark beeinträchtigt. Trotz der teilweisen deutlichen Beeinträchtigung im Alltag, trauen sich nur wenige entsprechende Hilfe einzuholen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Inkontinenz immer noch von vielen als „Tabuthema“ angesehen wird; und dies obwohl mehrere Millionen Menschen in Deutschland von Inkontinenz betroffen sind. Dabei ist die Harninkontinenz oft sehr gut behandelbar. mehr...

 



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